Wenn Menschen einander wirklich begegnen und dabei die Sprache lernen, verändert sich alles. Wenn sie miteinander essen, lachen und erzählen, entsteht nicht nur Dialog. Es entstehen Freundschaften, Sicherheit und das Gefühl, dazuzugehören.
Genau dafür gibt es den Verein Beziehungsweise Lernen. Seit Jänner 2018 schaffen wir in Innsbruck Räume, in denen Zugewanderte und Einheimische einander auf Augenhöhe begegnen. Teilnehmer*innen lernen Deutsch mit Einheimischen, bestehen ihre Deutschsprach-Prüfungen, finden u.a. Arbeit und gewinnen Sicherheit im Alltag. Ehrenamtliche erleben, wie sinnstiftend ihr Engagement ist. Gemeinsam haben wir in den letzten Jahren 900 Menschen beim Ankommen begleitet.
Jetzt brauchen wir dich. Wichtige Förderzusagen stehen aus und wir kämpfen zusätzlich mit stark gestiegenen Kosten. Unser Team arbeitet nur noch in Teilzeit. Das Weiterbestehen des Vereins ist in Gefahr.
Mit dem Crowdfunding finanzieren wir unsere Beziehungs- und Integrationsarbeit in Innsbruck:
- Deutsch als Freund*insprache: niederschwelliges Sprachtraining
- Sprachlerncafé Gem_einsam: Deutsch lernen und ins Gespräch kommen, dreimal/Woche
- Interkulturelle Mittagstische: wöchentlich gemeinsam kochen und essen
- Prüfungsvorbereitung für den Deutsch-Nachweis
- Feste, Konzerte und Workshops
Hinter dem Verein steht ein erfahrenes Team mit Ayse, Lena, Ninja, Veronika, Karin, Johannes und vielen engagierten Ehrenamtlichen. Mit Ayse hat alles begonnen. Als Tochter einer Gastarbeiterfamilie weiß sie, was Ankommen bedeutet und was es braucht, um Teil der Gemeinschaft zu werden. Diese Erfahrung war der Impuls, 2018 den Verein aufzubauen.
Unterstütze uns jetzt, damit der Verein Beziehungsweise Lernen seine Arbeit weiterführen kann. Danke!
Finanzierungszeitraum
24.04.26 - 24.05.26
Projekt Kategorie
Nachbarschaft & Infrastruktur, Social Impact, Handwerk & Dienstleistung
Benötigter Mindestbetrag
15.000,00 €
Mit diesem Beitrag können wir das Sprachtraining, die Kinderlernhilfe und das Sprachlerncafé im vollem Umfang weiterführen und Kosten decken.
Optimalbetrag
25.000,00 €
Mit diesem Beitrag könnten wir Zeiten für das Deutschtraining und auch die Lernbegleitung ausweiten, somit auch für die Mitarbeiter:innen für ein weiteres Jahr ein sicheres Arbeitsverhältnis anbieten. Auch in der Frauenberatung können wir mehr Beratungen abhalten und somit eine langfristige Integration ermöglichen.
Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?
Unser Ansatz geht über klassische Kurse hinaus: Lernen passiert durch Beziehung, durch Erlebnisse und durch gemeinsames Tun. Auch nach Kursende bleibt die Verbindung bestehen – im offenen Sprachlerncafé, wo weiter geübt, unterstützt und vernetzt wird.
Warum uns unterstützen?
Weil wir Integration wirksam und nachhaltig gestalten: Wir fördern nicht nur Sprachkenntnisse, sondern auch Zugehörigkeit, Selbstvertrauen und gesellschaftliche Teilhabe. Gleichzeitig schaffen wir Räume, in denen Vorurteile abgebaut und neue Perspektiven gewonnen werden.
Jeder Beitrag wirkt direkt vor Ort und kommt Menschen konkret zugute.
Ehrenamt und Engagement werden sinnvoll gebündelt und begleitet.
Unser Angebot ergänzt bestehende Strukturen durch einen praxisnahen, innovativen Zugang.
Integration wird als gemeinschaftliche Aufgabe gelebt – nicht als Einbahnstraße.
Mit Unterstützung kann dieses Modell weitergeführt und ausgebaut werden – für ein offenes, lebendiges Zusammenleben.
Wie profitieren andere Menschen von diesem Vorhaben?
Migration ist ein viel diskutiertes Thema – wir machen es für alle greifbar und schaffen Räume für offenen Austausch sowie persönliche Begegnungen. So entstehen echte Kontakte, die Vorurteile abbauen und das Zusammenleben nachhaltig stärken.
Unsere Angebote fördern Integration ganz konkret und leisten zugleich einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft: Sie wirken präventiv, stärken Diversitätsbewusstsein und unterstützen ein respektvolles Miteinander. Antirassismus, Antidiskriminierung und emanzipatorische Ansätze sind dabei zentrale Bestandteile interkulturellen Arbeit.
Vorteile unseres Projekts reichen weit über den Spracherwerb hinaus und kommen der gesamten Gesellschaft zugute. Wenn Menschen frühzeitig sprachlich und sozial eingebunden werden, erleichtert das den Zugang zu Bildung, Arbeitsmarkt und gesellschaftlichem Leben. Das reduziert langfristig soziale Folgekosten und stärkt die Eigenständigkeit.
Gleichzeitig fördern persönliche Begegnungen Verständnis und Vertrauen – zentrale Voraussetzungen für ein friedliches Zusammenleben. Vorurteile werden abgebaut, Berührungsängste verschwinden, und Vielfalt wird als Bereicherung erlebbar. Auch Einheimische profitieren, indem sie neue Perspektiven gewinnen und ihre eigene soziale Kompetenz erweitern.
Somit stärken wir zivilgesellschaftliches Engagement: Ehrenamtliche erleben Selbstwirksamkeit und tragen aktiv zu einer offenen, solidarischen Gesellschaft bei. So entsteht ein nachhaltiges Netzwerk, das Integration ermöglicht.
Wer steht hinter dem Projekt?
Hinter dem Verein steht ein engagiertes, multiprofessionelles Team:
Lena Mittermaier, unsere empathische und erfahrene Sprachtrainerin (DaF/DaZ, ÖIF-zertifizierte Prüferin), gestaltet das vielfältige Programm mit großer Professionalität. Sie schafft es, dass Teilnehmer ihre sprachlichen Ziele erreichen, Prüfungen bestehen – und dabei die Freude am Lernen nicht verlieren.
Ninja Bergmann, ausgebildet in Non-Profit-Management und Sozialer Arbeit, war zunächst selbst Ehrenamtliche im Verein. Heute leitet sie den Verein und koordiniert alle Programme. Hinter den Kulissen sorgt sie mit großem Einsatz für die umfangreiche organisatorische Arbeit – auch wenn dabei manchmal die direkte Arbeit mit den Menschen zu kurz kommt.
Ayse Maluhan, Sozialarbeiterin, Obfrau des Vereins, DaF/DaZ-Trainerin, Supervisorin und die Initiatorin des Vereins. Als Tochter einer Gastarbeiterfamilie bringt sie ihre eigenen Erfahrungen mit Migration und Spracherwerb ein und hat diese in der Idee zusammengeführt.
Veronika Schuler, Kassierin des Vereins und Psychotherapeutin, arbeitet als Psychologin im Frauenprojekt mit. Sie ist eine verlässliche Stütze für das gesamte Team – ruhig, klar und immer da, wenn sie gebraucht wird.
Karin Rosendorfer, das jüngste Vorstandsmitglied, hat selbst viele Jahre im Ausland gelebt und kennt die Herausforderungen des Ankommens aus eigener Erfahrung.
Und schließlich Johannes Knapp, stellvertretend für alle Freiwilligen - hilft wo er kann, auch bei administrativen Aufgaben.
Impressum
Verein Beziehungsweise Lernen
Ayse Maluhan
Innstraße 2
6020
Innsbruck