Stell dir vor: Schoko-Palatschinken, eingelegte Auberginen aus meinem Familiengarten in Rumänien, Sugo nach altem Rezept, dazu hausgemachte Kompotte. Genau das soll bald aus meinem Food Truck duften, mitten in Innsbruck.
Mein Name ist Livia, ich bin Romnja, Mutter von vier Kindern und seit acht Jahren in Innsbruck zu Hause. 2026 habe ich mir einen gebrauchten Street-Food-Truck gekauft. Hurra, der erste große Schritt in meine Selbstständigkeit ist getan. Aber: Der Truck ist in schlechtem Zustand und braucht dringend eine Reparatur, bevor er sicher rollen darf.
Was finanziert wird:
Rost- & Dachreparatur
Kupplung und Bremssystem
Elektrische Anlage und Beleuchtung
Innenausbau Küche, Maschinen
Wer mich kennt, weiß, dass ich nicht bei null anfange. Meine legendären Palatschinken, Keks-Pakete und Charity-Dinner sind in Innsbruck längst ein Begriff. Aus dem Dinner Club, dem Waldhüttl und dem vegetarischen Il Corvo. Ich habe mir vieles selbst erkämpft, auch den Weg aus der Wohnungslosigkeit.
Jetzt fehlt nur noch der letzte Schritt: ein funktionsfähiger Food Truck. Damit ich ein eigenes Einkommen für mich und meine vier Kinder erwirtschaften kann. Damit ich unabhängig werde. Und damit Innsbruck eine neue, besondere kulinarische Adresse bekommt.
Hilf mit, dass mein Truck ins Rollen kommt. Jede Unterstützung bringt mich meinem Traum und meiner Unabhängigkeit näher. DANKE
Finanzierungszeitraum
12.06.26 - 12.07.26
Projekt Kategorie
Essen & Landwirtschaft, Nachbarschaft & Infrastruktur
Benötigter Mindestbetrag
11.000,00 €
Reparatur Rost / Struktur, Dachreperatur, elektrische Anlage & Beleuchtung, Innenausbau Küche, Kupplung & Bremssystem
Optimalbetrag
18.000,00 €
Softeismaschine, Lackierung aussen, Design & Branding
Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?
Wenn ich die Chance bekomme, meinen Food Truck zu reparieren und auszubauen, möchte ich zeigen, dass ich als Frau, Romnja und Armutsmigrantin ein erfolgreiches kleines Unternehmen führen kann.
Mit deiner Unterstützung kann ich mir eine finanzielle Grundlage schaffen, um selbstständig zu werden und für mich und meine Familie – auch in der Heimat – zu sorgen.
Gleichzeitig möchte ich mit meiner Geschichte auf die schwierigen Lebensrealitäten von südosteuropäischen Migrant*innen, besonders von Roma-Familien, aufmerksam machen und Vorurteile abbauen. Mein Food Truck soll ein Ort für Begegnung und kulturellen Austausch sein.
Du hilfst mir dabei, mir trotz schwieriger Startbedingungen eine sichere Zukunft aufzubauen. Vielen Dank.
Was sind die Ziele?
AKTUELLER ZUSTAND DES ANHÄNGERS:
- Starke Rostschäden an der Struktur
- Dach undicht (Wasser tritt ein)
- Kein funktionierendes Licht
- Defektes Bremssystem (Sicherheitsrisiko)
- Kupplung defekt
- Außenbereich ist beschädigt und ungepflegt
- elektrische Anlage ist veraltet und unsicher
- Kein brauchbarer Innenausbau für eine Küche vorhanden
FOODTRUCK REPARIEREN UND ZULASSEN
1. Sicherheit und Technik:
- Reparatur / Austausch der Bremsen
- Austausch Anhängerkupplung
- Erneuerung der elektrischen Anlage
- Installation Innen- und Außenbeleuchtung
2. Struktur und Schutz:
- Entfernung von Rost / Schweißarbeiten
- Reparatur und Abdichtung des Daches
- Vorbereitung und Lackierung des gesamten Anhängers
3. Innenausbau:
- Neue Küchenmöbel und Arbeitsflächen
- Boden- und Wandverkleidung (hygienisch und sicher)
4. Küchenausstattung:
- Crêpes-Gerät
- Kühlschrank
- Spüle mit Wassersystem
- Küchenutensilien und Ausstattung
5. Design und Außenauftritt:
- Logo und Beschriftung
- Optische Gestaltung
Wie profitieren andere Menschen von diesem Vorhaben?
Der Abbau von Vorurteilen gegenüber Roma und Sinti ist ein wichtiger gesellschaftlicher Vorteil, da diese in Österreich noch immer weit verbreitet sind. Besonders Romnja-Frauen sind durch Armut, Migration, Care-Arbeit und familiäre Verantwortung mehrfach belastet und benötigen gezielte Unterstützung.
Aufklärungsarbeit trägt dazu bei, stereotype Zuschreibungen zu hinterfragen und gesellschaftliche Teilhabe zu fördern.
Darüber hinaus stärken Initiativen zur wirtschaftlichen Selbstständigkeit – etwa durch die Schaffung von Arbeitsplätzen – die Unabhängigkeit von Frauen, reduzieren soziale Ungleichheit und fördern langfristig Integration und Chancengleichheit.
Wer steht hinter dem Projekt?
Ich kam als Armutsmigrantin nach Österreich und hatte es anfangs sehr schwer. Durch die Unterstützung lieber Leute fand ich schließlich mit meiner sechsköpfigen Familie eine eigene Wohnung.
Seit Jahren engagiere ich mich bei Foodsharing und habe immer wieder Wege gefunden, schwierige Zeiten zu überstehen – unter anderem durch den Verkauf der Straßenzeitung „20er“. Ich gebe nicht auf.
Jeden Sommer fahre ich nach Rumänien, kümmere mich um meine kranken Eltern und arbeite im Garten. Von dort bringe ich selbstgemachte Lebensmittel mit nach Innsbruck.
Mit der Selbstständigkeit wünsche ich mir mehr Unabhängigkeit und eine bessere Vereinbarkeit von Arbeit und Familie. Gleichzeitig arbeite ich daran, Verantwortung in der Familie gerechter zu teilen.
Impressum
Livia Pacuraru
Gumppstraße 77
6020
Pradl