Bei Sindbad begleiten junge Erwachsene ehrenamtlich Jugendliche am Übergang zwischen Pflichtschule und weiterführender Ausbildung. Die Mentor:innen sind ein freundschaftliches Vorbild. Sie treffen sich regelmäßig und unternehmen Dinge, die beiden Freude machen. Dabei sprechen sie über Wünsche, Stärken und mögliche Berufsperspektiven, verfassen Bewerbungen und erkunden gemeinsam Schul- und Ausbildungswege.
Bildung ist in Österreich nach wie vor vererbt. Ausbildungschancen hängen stark vom Bildungsniveau der Eltern ab. Genau hier setzt Sindbad an und zeigt, dass persönliche Beziehungen einen Unterschied machen können.
Dabei lernen nicht nur die Jugendlichen. Auch die Mentor:innen gewinnen neue Perspektiven, erleben andere Lebensrealitäten und entwickeln sich durch ihr Engagement weiter. Gerade in Zeiten zunehmender gesellschaftlicher Herausforderungen ist dieses gegenseitige Verstehen wichtiger denn je.
Doch unser Angebot steht unter Druck. Die Kürzungen der Bundesförderungen haben uns stark getroffen. Durch das entstandene Budgetloch ist das Fortbestehen des Programms in seiner aktuellen Form gefährdet.
Unterstütze uns, damit wir uns auch in Innsbruck weiter für Chancengerechtigkeit einsetzen können. Jeder Beitrag zählt!
Finanzierungszeitraum
04.05.26 - 02.06.26
Projekt Kategorie
Social Impact
Benötigter Mindestbetrag
12.000,00 €
In diesem Frühjahr sind wir in Innsbruck mit 23 Mentoring-Teams gestartet. Aktuell fehlen uns jedoch noch die finanziellen Mittel für 4 dieser Teams.
Mit dieser Kampagne möchten wir genau diese Lücke schließen. Unser Ziel ist es, dass kein Jugendlicher und keine Jugendliche auf eine Mentorin oder einen Mentor verzichten muss, nur weil die Finanzierung fehlt.
Optimalbetrag
20.000,00 €
Mit diesem Betrag können wir jetzt schon für die Mentoringteams planen, die wir im Herbst aufnehmen wollen. Im November 2026 möchten wir mit 40 neuen Teams starten, Mit diesem Betrag könnten wir dafür schon in die Planung starten und so auch weiterhin junge Menschen beim Übergang von der Pflichtschule in eine weiterführende Ausbildung begleiten.
Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?
Jugendliche verdienen faire Chancen - unabhängig davon, aus welchem Elternhaus sie kommen. Doch in Österreich hängt der Bildungserfolg noch immer stark vom Bildungsniveau der Eltern ab. Genau hier setzt unser Mentoringprogramm an.
Ein:e Mentor:in an der Seite kann den entscheidenden Unterschied machen: zuhören, stärken, Perspektiven aufzeigen und beim Übergang in Ausbildung oder weiterführende Schule begleiten. Diese persönliche Beziehung schafft Vertrauen, eröffnet neue Möglichkeiten und stärkt Selbstbewusstsein.
Mit deiner Unterstützung können wir Jugendlichen weiterhin eine solche Begleitung ermöglichen. Jeder Beitrag hilft, Mentoring-Teams zu finanzieren und jungen Menschen Chancen zu eröffnen, die sonst vielleicht unerreichbar bleiben würden.
Was sind die Ziele?
Unser Mentoringprogramm verfolgt das Ziel, Chancengerechtigkeit in Österreich zu fördern und sozioökonomisch benachteiligten Jugendlichen eine selbstbestimmte Zukunftsgestaltung zu ermöglichen. Junge Menschen sollen darin bestärkt werden, eigene Entscheidungen über Bildungs- und Berufswege zu treffen und ihre individuellen Potenziale unabhängig von sozialen oder strukturellen Voraussetzungen zu entfalten.
Ein zentrales Anliegen ist die Reduktion von Jugendarbeitslosigkeit durch frühzeitige Orientierung, Unterstützung und den Aufbau realistischer Perspektiven im Übergang von Schule zu Beruf.
Darüber hinaus trägt das Programm dazu bei, unterschiedliche Lebenswelten miteinander zu verbinden. Der Austausch zwischen Mentor:innen und Mentees ermöglicht gegenseitige Einblicke in verschiedene soziale, kulturelle und berufliche Hintergründe.
Für Mentor:innen bietet das Programm die Möglichkeit, neue Perspektiven kennenzulernen, das Verständnis für andere Lebensrealitäten zu erweitern und den eigenen Horizont zu reflektieren und zu erweitern. Gleichzeitig wird durch den persönlichen Austausch das gegenseitige Verständnis zwischen unterschiedlichen Lebenswelten gestärkt.
Insgesamt leistet das Mentoring einen Beitrag zu mehr gesellschaftlichem Zusammenhalt, Orientierung und nachhaltiger beruflicher Integration junger Menschen.
Wie profitieren andere Menschen von diesem Vorhaben?
Von unserem Mentoringprogramm profitieren viele Menschen - direkt und indirekt.
Für die Jugendlichen (Mentees) bedeutet das Mentoring persönliche Unterstützung in einer entscheidenden Lebensphase. Sie haben eine verlässliche Bezugsperson an ihrer Seite, mit der sie über Stärken, Wünsche und Zukunftspläne sprechen können. Die Mentor:innen helfen dabei, Bildungs- und Berufswege zu erkunden, Bewerbungen zu schreiben und Selbstvertrauen aufzubauen. Das stärkt ihre Chancen auf eine erfolgreiche Ausbildung und einen guten Start ins Berufsleben.
Auch die Mentor:innen profitieren stark von dieser Erfahrung. Sie lernen neue Lebensrealitäten kennen, erweitern ihren eigenen Blick auf gesellschaftliche Ungleichheiten und entwickeln wichtige soziale Kompetenzen. Viele berichten, dass sie durch das Mentoring persönlich wachsen und ihr Engagement als sehr bereichernd erleben.
Gesellschaftlich trägt das Programm zu mehr Chancengerechtigkeit bei. Wenn Jugendliche bessere Unterstützung beim Bildungsübergang erhalten, steigen ihre Chancen auf Ausbildung, Beschäftigung und gesellschaftliche Teilhabe. Mentoring baut Brücken zwischen unterschiedlichen Lebenswelten und stärkt den sozialen Zusammenhalt.
Langfristig hat das auch ökonomische Wirkung: Wenn junge Menschen ihren Bildungsweg erfolgreich gestalten können, profitieren nicht nur sie selbst, sondern auch unsere Gesellschaft und Wirtschaft.
Wer steht hinter dem Projekt?
Hinter dem Projekt steht das Team von Sindbad Innsbruck. Das Mentoringprogramm wird von fünf Mitarbeiter:innen in Teilzeit organisiert und begleitet. Unterstützt werden wir von zwei ehrenamtlichen Vorstandsmitgliedern sowie vielen engagierten ehrenamtlichen Mentor:innen, die ihre Zeit und Energie investieren, um Jugendliche auf ihrem Bildungsweg zu begleiten.
Gemeinsam arbeiten wir daran, jungen Menschen beim Übergang von der Pflichtschule in die Ausbildung neue Perspektiven zu eröffnen und mehr Chancengerechtigkeit zu ermöglichen.
Seit 2020 konnten wir in Innsbruck bereits 240 Jugendliche durch Mentoring begleiten.
Impressum
Sindbad - Mentoring für Jugendliche Innsbruck
Corinne Fürhapter
Dreiheiligenstraße 21a
6020
Innsbruck
Video und Bilder zum Projekt